Die polnisch-litauische Adelsrepublik. Vom Goldenen Zeitalter zum Niedergang einer Großmacht (1569 – 1795)

Die polnisch-litauische Adelsrepublik. Vom Goldenen Zeitalter zum Niedergang einer Großmacht (1569 – 1795)

Kurzbeschreibung des Moduls

Die Tatsache, dass das polnisch-litauische Reich Ende des 16. Jahrhunderts zu einem der größten Flächenstaaten Europas geworden war, ist im deutschen Geschichtsbewusstsein kaum verankert. In den Schulbüchern weit mehr Beachtung findet dagegen deren Niedergang Ende des 18. Jahrhunderts, der schließlich in den drei Teilungen Polen-Litauens durch Preußen, Russland und Österreich in den Jahren 1772, 1793 und 1795 mündete. Polen verschwand daraufhin als Staat für 123 Jahren von der europäischen Landkarte.

Doch nicht nur die Beteiligung Preußens an den Teilungen Polens macht die Verbundenheit der polnischen Geschichte dieser Epoche mit der deutschen Geschichte deutlich. So brachte das herrschende Wahlkönigtum in Polen mit August II. und August III. auch zwei sächsische Könige an die Spitze des Staates, dessen Herrscher damals noch weit mehr vom Adel abhängig war als die Herrscher in den deutschen Kleinstaaten.

Das Modul vermittelt einen Einblick in die politischen Strukturen der damaligen polnisch-litauischen Adelsrepublik und zeichnet die Stationen des Aufstiegs und Niedergangs der Großmacht nach.

Hörtipp: Die polnische Nationalhymne (Beispiel 3)

Das Modul enthält

DidaktikThemenLiteratur
Arbeitsblatt 1 - Das Königreich Polen-Litauen
Arbeitsblatt 2 - Schlüsselbegriffe
Arbeitsblatt 3 - Aufstieg und Niedergang einer Großmacht
Arbeitsblatt 4 - Die Teilungen Polens im 18. Jahrhundert
Arbeitsblatt 5 - Begründungen der Teilungsmächte
Arbeitsblatt 6 - Die deutsche und polnische Nationalhymne im Vergleich