Nation ohne Staat – Polen im 19. Jahrhundert

Nation ohne Staat – Polen im 19. Jahrhundert

Kurzbeschreibung des Moduls

Nach der dritten Teilung Polens 1795 durch Preußen, Russland und Österreich verschwand Polen als Staat für 123 Jahre von der politischen Landkarte Europas. Bis heute wirkt diese Zeit der Teilungen in Polen als Trauma nach. Wie kann eine Nation ohne eigenen Staat überleben?

Das folgende Modul soll den SchülerInnen einen Überblick über die wichtigsten Berührungspunkte deutscher und polnischer Geschichte im 19. Jahrhundert vermitteln. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis und der Fähigkeit, die kurzzeitige Polenbegeisterung in Deutschland, insbesondere auch auf dem Hambacher Fest 1832, in den historischen Kontext setzen zu können. Gleiches gilt für die Zunahme nationaler Tendenzen im Frankfurter Paulskirchenparlament (1848) und die damit einhergehende Ablehnung der polnischen Freiheitsbewegung.

Auch werden die Wichtigkeit der katholischen Kirche sowie die Bedeutung der in diesem Zeitraum unter den Bedingungen der Zensur entstandenen Literatur für das polnische Nationalbewusstsein thematisiert.

Tipp: 1000 Jahre Polen - Die Grenzverschiebungen im Schnelldurchlauf (1.21 Min.)

Das Modul enthält

Zusatz: Nationalstaatsbildung in Polen - Überblick
DidaktikThemenLiteratur
Arbeitsblatt 1 - Chronologie der Teilungszeit
Arbeitsblatt 2 - Der Empfang der polnischen Emigranten in Deutschland
Arbeitsblatt 3 - Stellungnahmen zur Polenpolitik 1848
Arbeitsblatt 4 - Die Polenpolitik des Deutschen Kaiserreichs
Arbeitsblatt 5 - Bewahrung nationaler Identität durch Sprache, Religion und Literatur