Solidarność - Widerstand im Kommunismus

Solidarność - Widerstand im Kommunismus

Kurzbeschreibung des Moduls

Die Gewerkschaft „Solidarność“ {solidarnoschtsch} (dt. Solidarität), die 1980 in Polen aus einer spontanen Streikbewegung heraus gegründet worden war, hatte entscheidenden Anteil daran, dass es im Jahr 1989 zum Fall des Kommunismus in Polen kam. Der Arbeiterführer Lech Wałęsa {wauensa} wurde zum Symbol des Widerstands gegen die kommunistische Staatsmacht und die 1989 geführten Verhandlungen am „Runden Tisch“ zwischen Machthabern und Opposition wurden zum Vorbild für einen friedlichen Systemwechsel.

Das Modul stellt in einem einführenden Text die wichtigsten historischen Voraussetzungen zur Entstehung der Gewerkschaft Solidarität vor und vermittelt gleichzeitig einen Überblick über die polnische Nachkriegsgeschichte. Die Arbeitsblätter behandeln die grundlegenden Ereignisse dieser Entwicklung in ihrer Chronologie sowie die gesellschaftliche Bedeutung der Gewerkschaft im Kontext des Niedergangs des Kommunismus. Neben den politischen Forderungen der Gesellschaft soll auch die besondere Rolle der katholischen Kirche in Polen thematisiert werden.

Filmtipp: Die Frauen der Solidarność - Ein Dokumentarfilm von Marta Dzido und Piotr Śliwowski (in Gänze bei der bpb abrufbar)

Filmtipp:  Ein Volk geht auf die Barrikaden - 30 Jahre Solidarnosc in Polen (6.20 Min)

Tipp: Biografisches Lexikon - Widerstand und Opposition im Kommunismus 1945-91

Tipp: Die Politikstunde: Die Solidarność. Geschichte, Wirkung, Vermächtnis (53.14 Min.)

Das Modul enthält

DidaktikThemenLiteratur
Arbeitsblatt 1 - Das Logo der Solidarność
Arbeitsblatt 2 - Die Gewerkschaft Solidarność und ihre Forderungen
Arbeitsblatt 3 - Politischer Witz & die Rolle der Katholischen Kirche
Arbeitsblatt 4 - Der Systemwechsel in Osteuropa
Arbeitsblatt 5 - Untergrundpresse